Strain- und CounterStrain-Techniken
Dieser 4-tägige Kurs bezieht sich auf die Diagnostik und Therapie des Tenderpoint-Konzepts mit osteopathischen, manuellen Techniken, die von Lawrence Jones in den 1950er- bis 1970er-Jahren entwickelt wurden und für alle segmentalen, artikulären und neuromuskulären Dysfunktionen anzuwenden sind.
Tenderpoints sind Symptome der somatischen Dysfunktion (S.D.); die Kenntnis dieser vervollständigt die funktionelle Evaluierung der somatischen Dysfunktion. Das Prinzip der CounterStrain-Behandlung ist die Positionierung der betroffenen Struktur (Gelenk, Wirbel, Ligament u.a.) dreidimensional im Bereich des aktuellen Neutralpunktes, was anhand des Nachlassens der palpatorischen Dolenz des Tenderpoints kontrolliert wird. Die schmerzbefreiende Position wird für 90 Sek. beibehalten. Die erfolgenden Release-Vorgänge führen zur neuromuskulären Reorganisation und Reprogrammierung und damit zur Beseitigung der verursachenden somatischen Dysfunktion. Das schmerzfreie Ausbalancieren und damit Therapieren auf neurophysiologischer Ebene ist ein elegantes Verfahren, das einfach zu erlernen und zu praktizieren ist und das vom Patienten sehr gut vertragen wird. Es gibt praktisch keine Kontraindikation.
Voraussetzung: Vor CounterStrain müssen die Kurse MET 1-3 absolviert werden.
Lehrbücher:
Lawrence H. Jones:
Strain-Counterstrain. Osteopathische Behandlung der Tenderpoints
Urban & Fischer München/Jena
Max Girardin, Jean-Paul Höppner:
Osteopathie im neurophysiologischen Bereich,
Hippokrates Verlag Stuttgart