Funktionelle Techniken nach Johnston - Level 1 und 2
MASTERKURS
Bei den Funktionellen Techniken nach Johnston handelt es sich um indirekte Techniken. Die amerikanischen Osteopathen Harold Hoover, Charles Bowles und William Johnston haben ein funktionelles Modell für klinische Tests an Wirbelsäule, Becken, Rippengelenken und Extremitäten sowie deren Behandlung entwickelt. Eine solche funktionelle Behandlung ist nicht positions-, sondern prozessorientiert. Es werden jeweils 6 Freiheitsgrade sowie die Atmung genutzt, um die Dysfunktion sich beinahe von selbst beheben zu lassen. Besonderes Interesse gilt der subtilen Bewegungspalpation und Behandlung der Rippenfunktionsstörungen und ihren vielfältigen Beziehungen. Die Rippen werden in ihrem viszero-somatischen Kontext im speziellen Konzept der Funktionellen Methoden untersucht und behandelt. Alle Ebenen des Körpers von der neurologisch-reflektorischen über die viscerale, craniale, fasciale und fluide bis hin zur biodynamischen Ebene werden in dieser einzigartigen und spannenden Methode angesprochen.
„Die Einzigartigkeit der ‚Functional Methods’ ist die Bewegung, das primäre Kennzeichen von Leben“. (William L. Johnston D.O.)
Voraussetzung: Osteopathie-Studierende im letzten Ausbildungsjahr bzw. mit abgeschlossener Ausbildung. Die Kursreihenfolge (Level 1 vor Level 2) ist obligatorisch.