Schätzungsweise 50 % der Patienten, die die Hilfe von Osteopathen in Anspruch nehmen, tun dies wegen Schmerzen im unteren Rückenbereich. In vielen Fällen wird angenommen, dass Einrisse und/oder Vorwölbungen der Bandscheiben und der Druck auf die Nervenwurzel die Schmerzen verursachen. Unsere Dozentin möchte in ihrem Kurs eine alternative Erklärung anbieten: Häufig ist es die Vorwölbung, die eine Gefäßgefährdung der Nervenwurzel oder eine abnorme Zugkraft auf den Nerv verursacht und so die Symptome des Patienten hervorruft.

Das Gleichgewicht der Körperhaltung spielt eine Schlüsselrolle bei der Verringerung des Drucks und der Vorbeugung künftiger Fälle. In diesem Kurs werden Beurteilungs- und Behandlungsstrategien aus globaler und lokaler Sicht betrachtet, darunter auch Ansätze, die auf W. G. Sutherland zurückgehen. Zu seinen Konzepten gehören die kraniale Basis, das Zwerchfell, der Psoas und die ilio-sakralen Gelenke.

In diesem Workshop wird die Bandscheibenverletzung aus der Sicht des Patienten untersucht, um die häufigsten Fragen zu beantworten: Wie habe ich mich verletzt, warum tut es so weh, wann und wird es wieder weggehen, und was kann ich tun, um mich zu erholen und gesund zu bleiben, oder muss ich operiert werden? Die Teilnehmer lernen, wie sie ihren Patienten den Mechanismus von Bandscheibenverletzungen erklären können, wie sie lindernde und verschlimmernde Faktoren erkennen können, wie sie künftige Schübe vermeiden können und vor allem, wie sie sich (in nicht-operativen Fällen) in der Akut- und Erholungsphase mit Hilfe von (nicht-Mackenzie-basierten) Übungen selbst versorgen können.

Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)
Kurszeiten: Do–Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (32 U’Std.)

Hinweis: Die Kurssprache ist englisch mit begleitender Übersetzung, das Skript ist in englisch.


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