Archive: Kurse

Präparationen: Craniosacrales System

Interdisziplinäre Präparationsreihe in Hamburg-Eppendorf

Teil 1: Topografie des craniosacralen Systems

Veranstalter und Kursleiter:
Prof. Dr. rer. nat. med. habil. Rainer Breul DO h.c.

Aus seiner langjährigen Erfahrung in der anatomischen Fort- und Weiterbildung medizinischer Berufsgruppen wie Ärzte, Zahnärzte, Osteopathen und Physiotherapeuten resultiert ein bewährtes Grundkonzept: das mit theoretischer und beruflicher Erfahrung angereicherte anatomische Wissen wird vertieft und die jeweils präparatorisch erarbeiteten Kursinhalte werden in einem erweiterten Kontext betrachtet, um übergeordnete Zusammenhänge innerhalb und zwischen den Organsystemen zu erkennen und funktionell-anatomisch einzuordnen.

Teilnahmevoraussetzung: Osteopathie-Schüler und -Absolventen

Kurszeiten:
Freitag 17.30-21.00 Uhr
Samstag 08.30-19.00 Uhr
Sonntag 08.30-13.30 Uhr
Zusammen mit den Anmeldeunterlagen erhalten Sie einen detaillierten Ablaufplan der einzelnen Präparationstage.

Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Neuroanatomie
Martinistr. 52, Gebäude N61
20246 Hamburg

Kursgebühr:
830,00 € für praktizierende Osteopathen
780,00 € für Studierende und Auszubildende

Zahlfrist:
Die Gebühr ist bis spätestens 10.09.2024 zu überweisen. Bei Abmeldung muss ein Ersatzteilnehmer/in gestellt werden, anderenfalls wird die gesamte Kursgebühr fällig.

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    Masterkurs – Osteopathie und craniomandibuläre Dysfunktionen bei Erwachsenen

    Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Beschwerdebild, das durch Komplexität und Aspezifität der Symptome gekennzeichnet ist. Nur ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz wie Osteopathie (oft in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen) hat die Möglichkeit eine solche Dysfunktion mit multifaktorieller Genese effektiv zu behandeln. Es wird zunehmend deutlich, dass chronische bzw. rezidivierende Schmerzen, Tinnitus, Spannungskopfschmerzen, Zervikalgien, Lumbalgien, Kieferprobleme etc. ihren Ursprung in einer CMD finden können. Das größte Problem ist, dass sich eine CMD durch ihr Erscheinungsbild – oft gibt es keine Beschwerden in der Mundhöhle – der Entdeckung entzieht. Ziel des Kurses ist es, eine mehrdimensionale Diagnostik und Therapie zu vermitteln.

    Diagnostik: Anamnese – Posturologie – Fehlbisse und ihre Ätiologie – Myozentrische Störungen – muskuloskelettale Dekompensierung – psychovegetative Dysregulation

    Therapie: Verbesserung der Mundstatik, die Beurteilung auslösender Faktoren und die Integration in ein umfassendes Behandlungskonzept, das u.a. folgendes beinhaltet: TMG-Behandlung – Myofunktioneller Ausgleich – Subcortikale Neuprogrammierung – auf- und absteigende Ketten behandeln – Neurovegetativer Ausgleich uvm.

    Dozenten: Philip van Caille D.O., B.Sc. / Uta Noruschat D.O. (beide Steinhausen/Schweiz)

    Teilnahmevoraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)
    Kurszeiten: Fr und Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (24 U’Std.)

    Gebühr: 520,00 € (DAOM-Mitglieder: 495,00 €)

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      Masterkurs – The Art of Listening: Osteopathische Annäherung an die Selbstheilungskräfte des Gewebes

      Durch manuelle Techniken versuchen wir dem Körper dabei zu helfen, seinen Weg zu Heilung und Gesundung zu finden. Eine der wichtigsten Techniken, die wir in unserer osteopathischen Praxis anwenden, ist das „Listening“. In diesem Kurs wollen wir in die spezifischen Gewebearten und -schichten „eintauchen“ und uns ihre Heilungsfähigkeit anschauen.

      Welche Stimuli sind nötig, um das Gewebe anzusprechen? Was zeigt uns die Embryologie? Welchen Einfluss haben die verschiedenen Rezeptoren? Wie können wir das lymphatische, das venöse und das arterielle System beeinflussen? Wie nähern wir uns dem zentralen Nervensystem? Welchen Einfluss haben Emotionen, Psyche und Traumata auf das Gewebe, und wie beziehen wir diese Faktoren in die Behandlung mit ein?

      In diesem sehr praxisbezogenen Kurs bekommen wir Werkzeuge an die Hand, um unsere Patienten möglichst effektiv zu behandeln. Wir lernen, welche Technik in welcher Situation mit unseren Patienten sinnvoll anzuwenden ist.

      Dozent: René Zweedijk D.O., B.Sc., Niederlande

      Teilnahmevoraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)

      Kurszeiten: Do–Fr 9.00–18.00 Uhr, Sa 9.00–14.00 Uhr (24 U’Std.)

      Gebühr: 520,00 € (DAOM-Mitglieder: 495,00 €)

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        Masterkurs – Dynamik der Gedanken: Osteopathische Annäherung an die Psychsomatik

        Zu Beginn werden wir an unserer eigenen Durchlässigkeit arbeiten. So fällt es uns leicht, Patienten mit psychosomatischen Störungen zu behandeln. Danach werden wir die Stressachsen kennenlernen und uns diesen osteopathisch annähern. Die Dreigliedrigkeit wird beachtet und hilft uns zu einer erfolgreichen Unterstützung der Stressmediatoren. Durch den gezielten Einsatz der Patientengedanken wird in der craniosacralen (biodynamischen) Arbeit die Körperdynamik in das emotionale System gelenkt. Spannungen, Muster, Blockaden und Dynamikverluste werden dadurch behandelt. Das globale System des Patienten verändert die komplexen Spannungsmuster. Dies gibt Raum für neue Positionierungen und neue Sichtweisen zu emotionalen Problemen.

        Wir werden die einzelnen Organe mit ihren psychoemotionalen Qualitäten kennenlernen und diesen über ihre drei Versorgungsstrukturen
        zu einer besseren Funktion verhelfen. Mithilfe des Belastungsschemas kann sehr plastisch dargestellt werden, wie Überlastung über einen längeren Zeitraum zu Funktionsstörungen oder zu ernst zu nehmenden Erkrankungen führt. Dem Behandler wird ermöglicht, psychosomatisch belasteten Patienten gezielte Unterstützung zu bieten und diese aus dem Kreislauf aus Überlastung und überschießender Reaktion herauszuhelfen.

        Dozent: Stefan Schöndorfer D.O., Scheidegg/Allgäu

        Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)
        Kurszeiten: Do-Sa 9.00-18.00 Uhr, So 9.00-14.00 Uhr (32 U’Std.)

        Gebühr: 650,00 € (DAOM-Mitglieder: 625,00 €)

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          Masterkurs – Balance: Grundgesetz und Vollendung der Bewegung 1

          Der Mensch bewegt sich multidimensional und adaptiert ständig unterschiedlichste Kräfte – er balanciert sich aus. In diesem Sinne sind alle funktionellen Prozesse des Menschen als Bewegungs- und Balancierungsprozesse zu verstehen: Biomechanik, metabolisch-biochemische Prozesse, biophysikalische Abläufe, Vorgänge im Immunsystem, psycho-mentale Prozesse sowie unzählige zelluläre Dynamiken. Balance ist der Schlüssel für die Analyse.

          Das hier vorgestellte Konzept vereinfacht und erweitert zugleich das diagnostische und therapeutische Vorgehen. Es vereinfacht die Analyse von Bewegungen und eröffnet ein Verständnis und Erleben der eigenen Handlungen mit der Möglichkeit einer tiefgreifenden Kalibrierung auf ein „Normal-Null“, sodass in komplexen Abläufen ungewollte Bewegungen entdeckt und beseitigt werden können. Wie in allen medizinischen Fachrichtungen braucht man dazu die Kenntnis des Normalen und der Abweichungen vom Normalen – außerdem das Bewusstsein, dass menschliches Wissen immer lückenhaft ist und gerade deswegen eine empathische Wahrnehmung des Gesamten gebraucht wird. Osteopathie ist die einzige Wissenschaft, in der Messinstrument und zu untersuchendes Objekt deckungsgleich sind. Daher bezieht das Balance-Konzept das eigene wahrnehmende Erleben konsequent mit ein und nutzt die eigene Person als Messinstrument, wodurch eine außergewöhnliche Kongruenz von Logik und Perzeption hergestellt wird.

          Das Ganze ist so bestürzend einfach und leicht verständlich, dass es verwundert, wieso es zuvor überhaupt Schwierigkeiten gab. Allerdings erscheint der Kern der Korrektur, das Weglassen der Fehler, das „Nichtstun“ als die höchste vorstellbare Herausforderung. Die Schwierigkeiten sind in den „eingefleischten“ schlechten Angewohnheiten begründet, in seltsam festen Überzeugungen und Weltbildern sowie erlebten Verletzungen. Die neue Sichtweise des Balance-Konzeptes rührt an diesen unseren Mustern, bringt eine Eigenverantwortung als Potenzial ins Spiel und fragt nach Veränderungen, die manchmal anfänglich Angst hervorrufen können. Aber da die Patienten das Konzept einleuchtend, notwendig und angenehm erleben, es durch ihre eigene Wahrnehmung bestätigt finden, können Patienten auf den zu erwartenden prozessualen Fortschritt vertrauen lernen und so bessere Erfolge erzielen.

          Dozent: Dr. Kilian Dräger D.O., Hamburg

          Teilnahmevoraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)
          Kurszeiten: Fr und Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (24 U’Std.)

          Gebühr: 520,00 € (DAOM-Mitglieder: 495,00 €)

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