Kursinhalte

Osteopathie unter viszeralen Gesichtspunkten zu betrachten ist faszinierend und erweitert die Möglichkeiten unseres Handelns beträchtlich. In diesem Kurs, der unter Leitung des ÄSOM® – Ärzteseminar Osteopathische Medizin stattfindet, soll gezeigt werden, dass viszerale Osteopathie mehr ist, als ein Organ zu fühlen und die Mobilität zu verbessern. Unterrichtet werden Techniken, die die Gefäße der Viszera selbst betreffen, aber auch die Leitungsstrukturen, die mitgestört sind. Viele Techniken stammen noch von den alten Osteopathen. Still hat in all seinen Schriften immer wieder die Wichtigkeit der Gefäße für den Organismus hervorgehoben: „Die Herrschaft der Arterie ist absolut, universell und darf nicht behindert werden, ansonsten resultiert Krankheit …“ (A. T. Still, Autobiographie) Dieser Ausspruch gilt für die venösen und lymphatischen Gefäße genauso wie für das autonome Nervensystem.

Aus aktuellem Anlass möchte der Dozent seine positiven Erfahrungen mit der Behandlung von Gefäßen bei ernsthaft erkrankten Corona-Patienten weitergeben. Corona-Viren greifen vorwiegend das Endothel der kleinen Arterien an. Vorgestellt werden ein präventives Behandlungskonzept ebenso wie ein Konzept nach der Erkrankung.

Weitere Themen: Palpations- und Visualisierungstechniken der alten Osteopathen. Was zwingt den Körper in die Steilstellung in der BWS und die Hyperlordose in der LWS? Der retroperikardiale und der retroperitoneale Raum und die Verbindungen von Lunge, Perikard, Ösophagus, Aorta und Bauchorganen zu den großen Gefäßen. Wiederholung der großen Gefäße oberhalb des Herzens. Der sog. Spaghettiknoten im Thorax. Zusammenhang von Leber, Gallesystem und Pfortader mit der unteren Hohlvene. Überlegungen von Sutherland über die Bedeutung der unteren Rippen für Diaphragma und die Nervenplexus und die Nebenniere. Parietalviszerale Integrationsmöglichkeiten. Vasomotion und Inhibition, zwei alte Techniken von Still und ihre Bedeutung für die Thoraxorgane. Herzbehandlung am sogenannten Herzskelett.

Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar), Schüler mit abgeschlossener viszeraler Ausbildung (DAOM®, ÄSOM® oder vergleichbar)
Kurszeiten: Do–Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (32 U’Std.)

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