Ausbildungskonzept
DAOM: Ausbildung Osteopathie - Ausbildungskonzept
Die DAOM ist Gründungsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (BAO) und führt die Ausbildung nach dem vorliegenden Curriculum und der Prüfungsordnung der BAO durch. Die DAOM ist ebenso Mitglied der Akademie für Osteopathie e.V. (AFO).
Die osteopathische Ausbildung der DAOM umfasst 1350 Unterrichtsstunden in Teilzeit und ist in zwei Bereiche gegliedert:
1) Grundausbildung (1. bis 3. Jahr)
- Muskelenergie-Techniken Kurse 1-4
- Vorbereitungskurs Kranio- und Neuroanatomie
- Kraniosakrale Verfahren Kurse 1-4
- Myofasziale Release-Techniken/Faszienkurse 1-4
- CounterStrain-Techniken (1 Kurs)
- Parietale Integration (1 Kurs)
- Viszerale Manipulation Kurse 1-4
- Mobilisation/Manipulation Extremitäten und Wirbelsäule (3 Kurse)
Nach Abschluss der Grundausbildung muss eine Zwischenprüfung zum Eingang in die Osteopathische Klasse (OKL) absolviert werden. Die Kandidaten/innen werden nach Datenlage angeschrieben und zum "Eingangstest" eingeladen.
Die DAOM führt ein Online-Register für alle Teilnehmer/innen ab dem 4. Ausbildungsjahr, vorausgesetzt sie haben die Zwischenprüfung erfolgreich absolviert und sind Mitglied der DAOM. Der Ausbildungsstand entspricht dem 4. Jahr anderer Osteopathie-Schulen. Ab diesem Zeitpunkt können sich die Teilnehmer/innen auch in das Studentenregister des Verbandes der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) eintragen lassen, sofern sie dort Mitglied sind.
2) Osteopathische Klasse (4. bis 5. Jahr)
In den letzten beiden Ausbildungsjahren müssen jeweils vier OKL-Termine sowie je drei-vier Sondermodule absolviert werden. Es erfolgen Ergänzungen in Physiologie, Pathophysiologie, Anatomie, Embryologie und Pathologie unter Berücksichtigung osteopathischer Aspekte sowie Neurophysiologie und anatomische Präparierkurse. Außerdem sind Methodologie-Kurse zu absolvieren.
Darüber hinaus werden die Aspekte der klinischen Medizin vertieft in Neurologie, Pädiatrie, Gynäkologie, Urologie, Orthopädie, Traumatologie, Chirurgie, Innerer Medizin, HNO- und Augenheilkunde, auch hier unter besonderer Berücksichtigung osteopathischer Aspekte. Eine weitere vertiefende Ausbildung erfolgt in kranialen, viszeralen, myofaszialen und parietalen Verfahren.
Die Osteopathische Klasse endet nach zwei Jahren mit der Osteopathie-Abschlussprüfung nach den Regularien von BAO und AFO sowie der Abgabe einer Abschlussarbeit. Anschließend wird die Urkunde "Osteopath/in BAO" verliehen.