Sutherlands Techniken nach der großen Pandemie

In den ersten 30 Jahren seiner Praxis arbeitete William Garner Sutherland mit verschiedenen direkten Techniken. Einige davon entwickelte er auf Grundlage seiner persönlichen Beobachtungen von Patienten, die unter chronischen Symptomen nach der Influenza-Pandemie von 1918 litten. Er ging davon aus, dass diese Symptome durch eine Gewebespannung verursacht wurden, die er als „anterior tensity” (vordere Spannung) bezeichnete und die den Flüssigkeitsfluss behinderte.

Sutherlands mechanisch basierter Ansatz – das Schwerpunktthema des Postgraduiertenkurses mit Jane E. Stark in Münster (07.-10.05.2026) – zielte darauf ab, einen optimalen Flüssigkeitsfluss wiederherzustellen. Unsere Dozentin will in diesem Kurs Sutherlands Techniken und seine prä-cranialen Ideen zum Leben erwecken. Jane Stark liefert eine anschauliche biografische Skizze und erläutert die physiologischen Folgen von u. a. Influenza und Lungenentzündung. Sutherlands Techniken sind einfach in der Anwendung, aber wirkungsvoll in ihren Ergebnissen und können noch in der heutigen Praxis angewendet werden. Hier geht es zur Anmeldung.

Noch nicht überzeugt? Jane Stark ist es, wie sie uns selbst im Video erzählt (mp4).

Jahreshauptversammlung 2026

Am 20.03.2026 findet die Jahreshauptversammlung der DAOM e. V. statt. Alle Mitglieder der DAOM® sind herzlich eingeladen. Die Versammlung beginnt um 19.00 Uhr in unseren Räumlichkeiten im Krögerweg 29, 48155 Münster. Die Tagesordnung folgt bald an dieser Stelle.

Der Geist der Weihnacht lebt!

WDR2 Weihnachtswunder = Lieblingsmusik gegen Spende
Diese Aktion hat schon bei der Erstauflage vor drei Jahren „Kultstatus“ erworben. Das WDR2 Weihnachtswunder ist ein großartiges Charity-Projekt, das die DAOM® Münster gerne unterstützt und Geld gegen den Hunger in der Welt sammelt, für Menschen in fernen Ländern genauso wie für die Tafeln bei uns um die Ecke. Höhepunkt jedes Jahr ist das sog. Glashaus: vier WDR-Moderatoren/innen ziehen für 5 Tage und 4 Nächte in ein gläsernes Studio an einem belebten Ort mitten im Vorweihnachtstrubel – dieses Jahr in Essen – und senden 24 Stunden rund um die Uhr, das alles natürlich live zu verfolgen im Radio und im Stream. Die Besucher/innen, die teils weite Wege auf sich nehmen, um ihre Spende selbst zu übergeben, bringen oft rührende persönliche Geschichten mit. Der Geist der Weihnacht wird hier tatsächlich lebendig!
Das Sparschwein in unserer Geschäftsstelle wartet auf „Futter“ – cash oder per Überweisung (Kontakt: info@daom.de – Tel. 0251 49093194).

Neuer Standort, alter Geist

Die DAOM® hat ihre neuen Räumlichkeiten bezogen. Dass unserem Verein zur rechten Zeit die großzügige Etage im Krögerweg 29 in Münster angeboten wurde, erweist sich als echter Glücksgriff. Denn hier können wir das Prinzip des freundschaftlich-familiären Miteinanders noch perfekter leben: mit lichtdurchfluteten Seminar- und Pausenräumen, einer zentral platzierten Geschäftsstelle und allen Einrichtungen auf derselben Ebene. Der neue Standort ist – auch und vor allem mit dem ÖPNV – gut angebunden, der Heeremansweg als verkehrsberuhigte Fahrradallee und die Kanalpromenade bieten auch hier Gelegenheit zum Luftschnappen. Das zzt. in Bau befindliche „York-Quartier“ um die Ecke wird zahlreiche Möglichkeiten zum Einkaufen und Essen bieten.

Das bisherige, altehrwürdige Gebäude nahe des Aasees hat uns rund 13 Jahre beherbergt. Möge sich diese Konstanz fortsetzen und der Krögerweg zur neuen osteopathischen Heimat aller DAOM-Menschen werden; getreu dem guten Gedanken, mit dem uns eine Schülerin Glück für den Umzug gewünscht hat: „Was soll schon passieren? Die Seele der DAOM zieht doch mit um.“ Und das ist sie!

Osteopathie – eine Risikodisziplin?

Die Diskussion über den Sinn und Unsinn von Osteopathie ist so alt wie die Osteopathie selbst. Edzard Ernst – emeritierter Professor für Alternativmedizin an der University of Exeter (England) – stellte im Januar in der Tageszeitung Die Welt die Frage „Wie nützlich ist Osteopathie?“ (Druck-Ausgabe vom 03.01.2023). Sie sei nicht frei von Risiken, formulierte er eine Antwort direkt im Untertitel. Die Online-Version seines Artikel trug die Überschrift „Die Scheinwirkung der Osteopathie“. Unser Schulleiter Robert Schleusener hat die Texte genauer gelesen und erwidert mit einem Kommentar.