Archiv: Kurse

Somato-emotional Release (Postgraduiertenkurs)

General Listening des Craniums, parietale emotionale Region, emotionales Listening, emotionale „Reinigung“, Integrationen der Emotionen in die Struktur

In diesem Kurs bauen wir Diagnosen über die spezifischen mechanischen Restriktionen im gesamten Organismus wie auch ihre emotionalen Komponenten auf. Durch spezifische Releasetechniken werden Mobilität und Motilität der Strukturen verbessert. Häufig findet man emotionale Restriktionen nach spezifischen Ereignissen im Leben der Patienten. Im Allgemeinen ist die Gesamtvitalität der Patienten nach der Lösung dieser Restriktionen verbessert. Bei diesem Zugang haben die Patienten keine emotionalen Ausbrüche während der Behandlung, sondern sie bemerken spezifische Erinnerungen und Emotionen, die während der nächsten Tage nach der Behandlung an die Oberfläche kommen. Dies kann auch im Traumstadium während des Nachtschlafes passieren. Deshalb können die Patienten in ihren üblichen, täglichen Aktivitäten fortfahren, ohne destabilisiert zu werden, sie bearbeiten jedoch weiterhin früher unterdrückte Emotionen. Dieser Prozess löst Spannungen im Organismus und erlaubt ihm, die eigenen natürlichen, homöostatischen Kräfte effektiver einzusetzen.

Die Anwendungen dieser Techniken sind unbegrenzt und können fast bei jeder Diagnose eingesetzt werden. Häufig werden sich Probleme bessern, die auf eine mechanische Manipulation nicht reagierten. Dies bietet eine Hilfe bei vielen chronischen Problemen. Spezifische emotionale Regionen im rechten Frontallappen, im linken Frontallappen und dem Parietallappen werden erforscht. Interessanterweise wurden die parietal gelegenen Projektionen, die wir durch Palpationen finden können, Ende 1996 durch PET-Untersuchungen als sensorische Projektionen der Viszera im Gehirn erkannt.

Dozent: Kenneth J. Lossing D. O., San Rafael/Kalifornien

Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)

Kurszeiten: Do-Sa 9.00-17.30 Uhr, So 9.00-15.30 Uhr (32 U’Std.)

Gebühr: 775,00 € (DAOM-Mitglieder: 750,00 €)

Hinweis: Die Kurssprache ist englisch mit begleitender Übersetzung, das Skript ist in englisch.

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    Upledger Craniosacrale Therapie 1 (Postgraduiertenkurs)

    Ihr Dozent: Gert Groot Landeweer (Hittfeld) – Niederländischer Physiotherapeut und Heilpraktiker, Begründer und ehem. Leiter des Uplegder-Instituts Deutschland, Weiterentwickler der Upledger CranioSacralen Therapie mit SomatoEmotionaler Entspannung und der Arbeit mit therapeutischen Bildern und dem therapeutischen Gespräch, Spezialist für CranioMandibuläre Dysfunktion (CMD) mit eigenem Konzept, internationale Vortrags- und Lehrtätigkeit an Universitäten sowie Fort- und Weiterbildungsinstituten.

    Die Craniosacrale Therapie wurde in den 1970er-Jahren von dem Osteopathen Dr. John Upledger auf den Grundlagen der Osteopathie im cranialen Bereich entwickelt. Das Craniosacrale Konzept basiert auf den Annahmen, dass:

    • das Bindegewebe im weiteren Sinne alle Organe des Körpers umschließt.
    • die Hirn- und Rückenmarkshäute einen Teil des Bindegewebes bilden.
    • Spannungen von den peripheren Strukturen (Bindegewebe außerhalb der Hirn- und Rückenmarkshäute) zu den zentralen Strukturen (Hirn- und Rückenmarkshäuten) weitergeleitet werden.
    • Spannungen in den Bindegeweben organische, somatische und persönliche (somatoemotionale) Hintergründe haben können.
    • Spannungsveränderungen des Bindegewebes sowie der Hirn- und Rückenmarkshäute einen Einfluss auf das Nerven- und Hormonsystem haben.
    • innerhalb des Bindegewebes einschließlich der Hirn- und Rückenmarkshäute eine von Atmung und Herzschlag unabhängige Bewegung (sog. CranioSacrale Bewegung) stattfindet, die Ausdruck der Vasomotorik ist.
    • die Behandlung der funktionellen Spannungen der bindegewebigen Anteile die Spannungsmuster innerhalb der Hirnhäute verändert und gleichzeitig Effekte hat, die nur durch eine verbesserte Funktion des Nervensystems erklärt werden können.
    • eine Veränderung der CranioSacralen Bewegung festgestellt werden kann, wenn bindegewebige Spannungen sich ändern.

    Die Upledger CranioSacrale Therapie ist eine „light touch“-manuelle Technik, mit deren Hilfe die o. g. Ungleichgewichte aufgespürt und behandelt werden. Untersuchung und Behandlung können sowohl nach einem vorgegebenen Schema – dem sog. 10-Schritte-Protokoll – als auch patientenindividuell durchgeführt werden: durch „EneryCyst Release“ (Entspannung der Energiezysten), Anwendung des „SomatoEmotional Release“ (somatoemotionale Entspannung) und Arbeit mit „Therapeutic Imagery and Dialogue“ (therapeutische Bilder und therapeutisches Gespräch). In dieser Postgraduierten-Reihe werden diese vier Bereiche in den vier Kursen herausgearbeitet.

    Upledger CranioSacrales Konzept – Kurs 1
    Der erste Kurs beinhaltet die Systematik der somatischen Arbeit Upledgers einschließlich der Arbeit mit dem CranioSacralen-Rhythmus und „direction of energy“ (Energielenken), „diaphragm-techniques“ (Diaphragma-Techniken), „compression-decompression-lift-techniques“ (Kompression-Dekompression-Abheben-Techniken) sowie Prinzipien und Techniken zur rhythmischen Mobilisation. Sie lernen dabei die Prinzipien der Upledger-Methode und die Umsetzung dessen in der Systematik des erweiterten „10-Step-Protocol“ sowie das von Upledger angewandte Test-Retest-Verfahren. Dabei ist die Arbeit ganzkörperlich. Die wichtigen Themen im Überblick:

    • Erweitertes 10-Schritte-Programm
    • Untersuchung des gesamten Körpers – Rhythmus, Faszienzug, Duraziehen
    • Rhythmus-Techniken
    • Energielenken (lokal)
    • Behandlung des extraduralen Bindegewebes
    • Behandlung des duralen Gewebes
    • Behandlung des Gesichtsschädels

    Die Kurse 2 bis 4 sind 2027/2028 geplant. Weitere Informationen folgen.

    Teilnahmevoraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)

    Kurszeiten: Do, Fr, Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (32 U’Std.)

    Gebühr: 700,00 € (DAOM-Mitglieder: 675,00 €)

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      Der osteopathische Ansatz in der Pädiatrie mit dem Schwerpunkt Fasziensystem (Postgraduiertenkurs)

      Die Reise von der Empfängnis bis zur Geburt und gefolgt von der ersten Zeit als Säugling und Baby birgt viele Herausforderungen für das sich entwickelnde Kind. In diesem Seminar wird diese außergewöhnliche Reise aus osteopathischer Sicht und aus der Perspektive der Mutter und des Säuglings erforscht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Fasziensystem.

      Wir wollen lernen, wie wir als Osteopathen unseren kleinen Patienten eine angemessene und effektive Unterstützung bieten können. Der Kurs ist sehr praxisbezogen, eigene Patienten vom Säugling bis zum 8 Jahre alten Kind dürfen vorgestellt werden. Das Programm umfasst die osteopathische Faszienbeurteilung und -behandlung von Säuglingen und ihren häufigsten Störungen von Koliken bis zu Schlafproblemen, von Geburtstrauma bis zu Atemwegsinfektionen. Theorie- und Praxiseinheiten wechseln sich in diesem Kurs ab, der auf klinischer Analyse, Synthese und Integration beruht.

      Zielsetzungen:

      • Darstellung der Struktur- und Funktionszusammenhänge des Fasziensystems bei Säuglingen
      • Einführung effektiver Verfahren zur Bewertung des Fasziensystems bei Säuglingen einschließlich verschiedener Spannungs-, Gleit-, Hör- und Drucktests
      • Darstellung von Faszienmechanismen, durch die somatische Dysfunktionen ausgelöst und aufrechterhalten werden können
      • Veranschaulichung der gängigsten Faszientechniken in der pädiatrischen Osteopathie, die von der direkten myofaszialen Entspannung bis zur Faszienabwicklung reichen
      • Darstellung der osteopathischen Rationale hinter der faszialen Behandlung der häufigsten Störungen im Kindesalter
      • Ausarbeitung einer osteopathischen Intervention

      Dozent: Paolo Tozzi D.O. ist vielen bekannt durch seine Fachartikel insbesondere zur Faszienforschung; er ist Mitherausgeber des Standardwerks „Fascia in the Osteopathic Field“. Bekanntermaßen glänzt er mit hervorragend strukturiertem Unterricht und beeindruckender Expertise.

      Voraussetzung: Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung (BAO, EROP oder vergleichbar)
      Kurszeiten: Fr-Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (24 U’Std.)

      Gebühr: 575,00 € (DAOM-Mitglieder: 550,00 €)

      Hinweis: Kurssprache ist englisch mit begleitender Übersetzung, das Skript ist in englisch.

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        Entwicklungsdiagnostik im Säuglingsalter

        Offenes Seminar – die Anmeldung ist auch möglich für Ärzte und Therapeuten ohne Osteopathie-Abschluss!

        • Normale Entwicklung der Motorik im Spiegelbild der neurologischen Diagnostik und komplexer Bewegungstestungen
        • Blickdiagnostik – Spontanmotorik
        • Pathologische Entwicklungen der Motorik – die wichtigsten diagnostischen Kriterien und Zeitfenster
        • Asymmetrie und deren Ursachen und Auswirkungen, Blockierung und ZKS
        • Typische strukturelle Schädigungsmuster
        • Welche Säuglinge sehen wir in der Praxis – Stellenwert der Osteopathie im Behandlungskonzept
        • Früh- und Risikogeborene mit Folgeerkrankungen
        • Motorische Entwicklungsstörungen mit und ohne Asymmetrie
        • Frühkindliche Regulationsstörungen
        • Infantile Zerebralparesen
        • Syndromale Erkrankungen
        • Autismus-Spektrum-Störungen
        • Kognitive Störung

        Dozenten: Dr. Ekkehard Geipel D.Ä.O. (ÄMM), Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Manuelle Medizin / Dr. Sabine Nantke, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin (beide Berlin)

        Kurszeiten: Do 13.00–18.30 Uhr, Fr 9.00–18.00 Uhr, Sa 9.00–14.00 Uhr (22 UE)

        Gebühr: 530,00 € (DAOM-Mitglieder: 505,00 €)

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          Sonderkurs: Unser craniomandibuläres System mit spezifischer Betrachtung der Normal- und der pathologischen Funktion

          Offenes Seminar – die Anmeldung ist auch möglich für Ärzte und Therapeuten ohne Osteopathie-Abschluss!

          Bei einer makroskopisch-funktionell ausgerichteten Betrachtungsweise des craniomandibulären Systems (CMD) des Menschen steht meist das Kiefergelenk im Mittelpunkt, da es an der Ausführung wichtiger Funktionen unseres Gesamtorganismus beteiligt ist. Diese lassen sich ihrer Bedeutung nach untergliedern in folgende Teilfunktionen:

          • mastikatorisch für die Nahrungsaufnahme, -zerkleinerung und –aufbereitung in schluckfähige Bissen
          • sensitiv und sensorisch für Tast-, Druck-, Temperatur- und Geschmacksempfindungen
          • respiratorisch für Nasen- und Mundatmung
          • phonetisch für Bildung von Vokalen und Konsonanten
          • ästhetisch-physiognomisch durch Aktivität
          • der mimischen Muskulatur etc.

          Neben diesen funktionell bedeutsamen Funktionen können eine Vielzahl von gewichtigen Gründen aufgeführt werden, die verdeutlichen, dass unser Kiefergelenk in einem größeren Zusammenhang gesehen werden muss. Denn es gehört als wesentliche Komponente des CMD zu einem komplexen Funktionskreis, welcher bei der biomechanischen Bewältigung der Mastikation einer mehrstufigen zentralnervösen Steuerung, Kontrolle und Rückmeldung unterliegt. Hierzu bedarf es des ständigen Zuflusses von sensitiven und sensorischen Informationen aus dem Viscerocranium und dem postcraniellen System.

          Abgehandelt werden zum tieferen Verständnis nachfolgende Programmpunkte:

          a) Entstehung unseres Kiefergelenks –Articulatio temporomandibularis

          b) Morphologie des Kiefergelenks

          c) Kinematik des Kiefergelenkes

          d) Öffnungs-, Schließ- und Rückbissbewegung

          e) Kaumuskulatur – Mm. Masticator

          f) Mechanorezeptoren rund um das Kiefergelenk: Ruffini-Endigungen, Pacini-Körperchen, Golgi-Sehenorgane und freie Nervenendigungen

          g) Biomechanik des Kiefergelenks

          h) Zentralnervöse Steuerung der Mastikation

          i) Koppelung des craniellen an das postcranielle System

          Aus diesen zuvor aufgeführten anatomisch-physiologischen Voraussetzungen lassen sich übergeordnet noch eine Reihe von Zusammenhängen erstellen, die auf eine Koppelung beider Systeme durch überregional wirkende Funktionsketten hinweisen, die anscheinend anatomisch-morphologisch, biomechanisch und neurophysiologisch eng miteinander verknüpft sind. Selbst unter dem Vorbehalt, dass diese Zusammenhänge zurzeit noch kontrovers diskutiert werden, darf die normale als auch die pathologische Funktion des Kiefergelenks nicht losgelöst von einer Koppelung an den postcraniellen Bewegungsapparat betrachtet werden.

          Dozenten: Robert Schleusener, Facharzt, Diploma Osteopathic Medicine EROP (Münster) / Prof. Dr. Rainer Breul, D.O. h.c. (München)

          Kurszeiten: Fr-Sa 9.00–18.00 Uhr, So 9.00–14.00 Uhr (24 U’Std.)

          Gebühr: 525,00 € (DAOM-Mitglieder: 500,00 €)

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